Pressemitteilung von Wü21 Zum Thema öffentlicher Personen-Nah-Verkehr (ÖPNV)

In den Sommerferien passt die WVV ihren Fahrplan an das Fahrgastaufkommen an. Ein ausgedünnter Sommerfahrplan ist gut durchdacht und angebracht.

Eine umgekehrte Reaktion sollte im Winter erfolgen: Diesmal in Form einer Verdichtung. Denn viele Bürger steigen wegen schlechterem Wetter vom Auto auf Straßenbahn und Busse um. Auch der weihnachtliche Einkaufsrummel macht sich durch höheres Fahrgastaufkommen bemerkbar.


Diese Anpassung wird um so dringlicher, da in diesem Jahr in der Vorweihnachtszeit die Straßenbahnen und Busse derart überfüllt waren, daß es eine Zumutung für die Bürger war. Oft konnten Busse keine Fahrgäste mehr aufnehmen und sind an den Wartenden, die an Haltestellen standen, einfach vorbei gefahren. Auch in den Straßenbahnen war es so voll, dass es oft zu Aggressionen kam.

Wir appellieren daher an die Verantwortlichen und an den Würzburger Stadtrat hier für das Jahr 2017 Vorkehrungen zu treffen, dass sich solche Zustände nicht wiederholen. Eine Verdichtung des Fahrplanes ist einfach in der Weihnachtszeit unumgänglich.

Um nicht noch mehr Fahrgäste zu verlieren, die Innenstadt von Autos zu entlasten und einen einer Großstadt würdigen Fahrplan zu präsentieren halten wir es für nötig, dass wieder der alte 6-Minuten-Takt übernommen wird. Nur so haben Straßenbahn, Busse und Einzelhandel in Würzburg eine Zukunft.